Willkommen - Bienvenue

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„Meine Rechte – Deine Rechte – Unsere Rechte“ - das ist das Thema unseres diesjährigen Kinder- und Jugendseminars. In diesem Blog stellen wir, die Teilnehmer, unsere Gedanken zu einer Auswahl von wichtigen Kinderrechten dar. Viel Spaß beim Lesen! :-)

24.07.2010

L‘exploitation des enfants / Schutz vor Ausbeutung

Pour nous, un enfant exploité est sous l’ordre d’adultes et ne bénéficie pas de ses droits.
Cette exploitation peut être comparée à une sorte d’exclavagisme.
Malgré que de nombreux pays ont signé la Charte du droit de l’enfant, beaucoup ne la mette pas en application.
En effet, la plupart la signe pour véhiculer une image positive du pays.
Nous pouvons prendre pour exemple la Chine, avec ses milliers d’enfants exploités et humiliés dans ses usines.
On constate également, dans les pays qui n’ont pas signé, la présence de l’exploitation comme les enfants soldats en Afrique.

Une solution?
Nous pensons que la dénonciation et la sensibilisation des acheteurs mais également des entreprises est le premier pas à faire pour essayer de changer les choses dans ces pays de jeunes enfants travaillent sans cesse et ce, dans des conditions misérables.
Cela fait 20ans maintenant que la Charte a été créée. Cependant, il reste encore beaucoup de chemin à faire pour que les droits de l’enfant soient véritablement respectés.

La Sante / die Gesundheit

Pour explorer la question de la santé nous avons choisi d’interviewer deux jeunes sur ce domaine précis. Que représente le droit à la santé pour les enfants?

Um uns dem Thema Gesundheit zu naehern haben wir uns dazu entschieden, zwei Jugendliche zu befragen. Was bedeutet das Recht auf Gesundheit fuer euch?

Mug : Qu’est –ce que la santé ? / Was ist Gesundheit ?

Patrick : la santé c’est la joie,quand on est en bonne santé on a le sourire et on a de l’amour pour soi et les autres.

Gesundheit ist Freude. Wenn Du guter Gesundheit bist, hast Du ein Laecheln auf dem Gesicht und Liebe in Dir.

Pacifique : c’est le bien être d’une personne, c’est lorsque tout va pour le mieux , que les choses vont bien avec la famille .Il ne faut pas être riche ou pauvre? Avoir la santé c’est tout simplement mieux vivre.

Es ist, wenn sich jemand gut fuehlt, wenn jemand alles hat, in der Familie laeuft es gut. Es bedeutet nicht, reich oder arm zu sein. Gesund sein heisst stattdessen: besser zu leben.

Mug : Vous avez déjà des problèmes de santé? / Hattet ihr jemals gesundheitliche Probleme?

Pacifique: moi je me suis déjà cassé la hanche.On ne peut pas marcher, on ne peut pas jouer avec les gens, on est privé de tout quoi,des jeux ect. C’est embétant.

Ich habe mir mal die Hüfte gebrochen. Ich konnte weder laufen, noch mit anderen spielen, ich war von allem ausgeschlossen. Das war gemein.

Pactrick : moi je me suis cassé le bras. Je ne pouvais plus écrire et travailler avec ma main comme il faudrait. J’ai eu un plâtre pendant presque un an.

Ich habe mir mal meinen Arm gebrochen. Ich konnte nicht mehr schreiben, mit meinen Händen arbeiten, so wie ich es sollte. Ich hatte für fast ein Jahr meinen Arm im Gips.

MUG : Est- ce tu as été bien soigné / Hat der Arzt euch gut behandelt?

Pacifique: J’ai bien été soigné, j’ai bien mangé?, alors que tandis qu’en Afrique si tu n’as pas d’argent, tu ne peux pas aller à l’hopital

Der Arzt hat mir gut geholfen, ich wurde gut umsorgt. Allerdings, wäre ich in Afrika und hätte kein Geld, hätte ich nicht ins Krankenhaus gehen können.

Patrick : tu ne peux pas te soigner.

Du wärst nicht behandelt worden.

Mug : En Afrique, tu veux dire où? / In Afrika? Wo genau meinst Du?

Pacifique : dans les pays pauvres, c’est ce que l’on voit dans le journal, que en Afrique les enfants n’ont pas une bonne santé.

In armen Ländern – so wie wir es im Fernsehen sehen – sind viele Kinder nicht gesund.

Mug : tu penses que tu avais le droit d’être soigné et pourquoi? / Denkst Du, Du hast ein Recht darauf, vom Arzt behandelt zu werden ?

Pacifque :Oui, parce que si les enfants ne sont pas soignés ,la vie ne vas plus continuer.

Ja, denn wenn die Ärzte Kinder nicht behandeln würden, würde das Leben an sich ja nicht weiter gehen.

Patrick : oui, parce que sinon je n’aurai pas pu écrire comme avant ou faire des choses avec mon bras. Il y a des enfants pauvres qui n’ont pas droit à la santé . Je trouves que c’est pas bien parce que tout le monde doit être égal selon moi.

Ja, denn ohne die Behandlung würde ich heute nicht mehr so wie vorher schreiben können oder andere Dinge mit meinem Arm tun. Es gibt viele arme Kinder, die nicht das Recht auf Gesundheit haben. Ich finde, das ist nicht gut, denn jeder sollte gleich behandelt werden.

video

23.07.2010

Protection de l´enfant/Schutz der Kinder

Fédération des services de placement familial en Communauté Française de Belgique. (FSPF)

Le FSPF comprend 11 services de placement familial agrégé par la Communauté Française. Cette fondation est composée de médecins, de psychologues et de travailleurs sociaux. Ils permettent de placer l´enfant, selon ses besoins, dans une famille adéquate. Chaque famille est évaluée pour garantir un environnement sain à l´enfant. Ce service s´adresse aux mineurs d´âge.

Adresse:
Bernard Dormal
65, Rue de la Source
1060, Bruxelles
Web: www.plaf.be

Service de la jeunesse (S.A.J.)

Leurs rôles est:
1. D´aider les jeunes en difficultés ou en danger.
2. D´assurer le suivi régulier de la situation.
3. De gérer les désaccords.
4. De proposer une aide volontaire : une solution qui tien compte de l´avis de l´enfant.
5. Chercher une aide approprié, qui respecte la famille et les droits de l´enfant.

Adresse-web: www.aidealajeunesse.cfwb.be

Il existe plusieurs S.A.J suivant l´arrondissement judiciaire dans lequel vous vous trouvez.



Vorurteile gegenüber Jugendlichen

Erwachsene sollten keine Vorurteile gegenüber jüngere Leute haben, weil sie nicht wissen, was das Kind oder den Jugendlichen gerade beschäftigt. Es muss ja nicht immer der Fall sein, dass Jugendliche unreif sind. Die meisten Jugendlichen haben ein großes Allgemeinwissen.

Erwachsene sollten keine Vorurteile gegenüber Jugendlichen haben, weil sie doch meistens selbst viel Mist gebaut haben, als sie mal jung waren. Es ist normal in einem Leben, dass man auch mal Mist baut – das Leben wäre doch langweilig, wenn man immer alles richtig machen würde. Meistens haben die Erwachsenen vergessen, dass sie auch nicht immer korrekt waren. Nur weil sie in ihrer Vergangenheit nicht alles richtig machen konnten, müssen sie ja nicht auf den Kindern herumhacken.

Zur Schule gehen/Aller à l'école

"Kinder haben das Recht zu lernen und eine Ausbildung zu machen"
"Chaque enfant a le droit à l'éducation et aux loisirs"


SCHULE

Schule ist der Anfang von allem. Ohne Schule können wir uns keine bessere Zukunft vorstellen. Jedes Kind hat das Recht, in die Schule zu gehen, denn vor allem in der Schule lernen wir uns selbst und auch andere Leute richtig kennen. Schule hilft uns, das Leben zu verstehen, obwohl wir das nicht immer einsehen wollen.


ZUKUNFT

Kinder sind die Zukunft. Sie brauchen einen Begleiter, einen Begleiter der den Weg zeigt und das ist Schule. Aus diesem Grund ist die Schule für jedes Kind sehr wichtig. - Wo es eine Schule gibt, ist Leben, und wo Leben ist, sind auch Kinder, weil sie Leben bringen. - Schule ist der Anfang für jedes Kind auf dieser Erde, um sich kennen zu lernen. - In der Schule lernen Kinder sich selbst kennen, und sie lernen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und wo ihre Grenzen sind, und ob sie diese überwinden können oder nicht. - Schule entscheidet über unsere Zukunft im Berufsleben. Aus diesem Grund sollten wir das Beste in der Schule geben. - Für manche Kinder ist die Schule ein Zufluchtsort, wo sie sie selbst sein können. - Schule ist nicht immer der Ort, an dem wir sein wollen, aber wer im Leben weiter kommen will, muss Opfer bringen und durch dünn und durch dick gehen.

Unser Seminar

Im Rahmen der Dekade der Vereinten Nationen für Frieden (2001-2010) und anlässlich des 20. Jahrestages des Übereinkommens über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention) veranstaltet Imbuto e.V. ein Seminar zum Thema „Meine Rechte – Deine Rechte – Unsere Rechte“.


Die Teilnehmenden sind Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren, die in Deutschland und Belgien leben. Sie selbst oder die Eltern kommen aus Deutschland, Belgien oder den afrikanischen Ländern: Kenia, Ruanda, Senegal, Tansania. Mit interaktiven theaterpädagogischen Methoden, Rollenspielen, künstlerischen Elementen und Sport wird das Thema bearbeitet. Wir gehen aus von den eigenen positiven und negativen Erfahrungen, um dann zu diskutieren und zu erproben, was können wir in unserem Umfeld und in sozialen Beziehungen verändern. Dies unterstützt die Teilnehmenden, besser mit einer oft gewaltvollen Vergangenheit umzugehen und konstruktive Perspektiven für Zukunft zu entwickeln: Achtung der Rechte der Anderen, Partizipation in der Gesellschaft und Demokratieförderung. Durch die Stärkung der Persönlichkeit werden Selbstbewusstsein der Teilnehmenden und der Wille zum Lernen gestärkt. Ältere Teilnehmende wenden als Co-TrainerInnen die in früheren Seminaren erlernten Techniken der Moderation an.

Die Ziele des Seminars sind: Reflektion über eigene Werte, Erfahrungen der Vergangenheit, Mobilisierung von Veränderungspotenzialen und Entwicklung von Strategien im Hinblick auf die Förderung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, eine Grundvoraussetzung für Frieden.

Mehr Informationen über unser Seminar, das vom 18. bis 25. Juli 2010 in Fronhausen stattfand, sowie über unseren Verein gibt es hier